Linux: Installation für Einsteiger

Dienstag 13. Juni 2017 von Torsten

Die Entscheidung für den Betriebssystemwechsel ist gefallen. Es soll ein Linux Betriebssystem auf dem Computer installiert werden.

Die erste Frage die sich für Linux Einsteiger nun stellt ist die nach der Distribution. Da dieser Artikel und die ganze geplante Artikelserie “Linux für Einsteiger” auch auf meinen persönlichen Erfahrungen basiert, beginnen wir die Reise in die Linuxwelt mit Ubuntu.

In weiteren Artikeln werden dann die verschiedenen Ubuntu-Versionen (Ubuntu, Kubuntu, Lubuntu und Xubuntu) vorgestellt.

Los geht’s – jetzt wird Ubuntu installiert…

Auf der offiziellen Webseite der gewünschten Linux-Distribution besorgt man sich die entsprechende Version als iso-Image.

Ubuntu: https://www.ubuntu.com/download/desktop

Dieses iso-Image kann man jetzt auf einen Rohling (DVD/BluRay) brennen oder auch auf einen USB-Stick. In den verschiedenen Brennerprogrammen findet sich auch eine Auswahl für “Abbild brennen”. An einem Windows-System (Windows 8.1) funktioniert das auch schon direkt über das Kontextmenü der iso-Datei über die Auswahl von “Datenträgerabbild brennen”.

Auf eine detailliertere Beschreibung möchte ich hier vorerst verzichten, da es relativ problemlos möglich sein sollte eine bootfähige Installations DVD zu erstellen.

Wenn nun von der Installations DVD gestartet wird (im BIOS einstellen falls nötig), meldet sich der Ubuntu Installationsassistent. Dieser Installationsassistent bedarf eigentlich keiner großen Erklärungen mehr, weshalb ich auch hier auf eine detailliertere Beschreibung verzichte.

Als Installationstyp wird hier und jetzt die gesamte Festplatte genutzt. Erst in späteren Artikel sollen auch andere Installationsarten beschrieben werden.

Auf dem Willkommensbildschirm wird also gliech die Installation ausgewählt. Für Datensicherung ist der Benutzer übrigens selber verantwortlich. Für diesen Artikel gehe ich davon aus, dass die Festplatte keine wichtigen Daten enthällt und auf die ganze Platte installiert werden soll.

In den folgenden Menüs des Installationsassistenten werden einige Dinge abgefragt. Die Ländereinstellungen und Sprache und ähnliches. Für die “Einsteiger Installation” wird also “Festplatte löschen und Ubuntu installieren” ausgewählt.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen verläuft eine Linux Installation ohne Probleme und geht in viel kürzerer Zeit über die Bühne als jede Windows Installation die ich jemals durchgeführt habe.

Der Installationsassistent erfordert irgendwann auch einen Neustart des Computers.

Ubuntu ist nun erfolgreich installiert und einsatzbereit.

Die ersten Schritte in Ubuntu werden in den folgenden Artikeln beschrieben, in denen die Destopumgebungen vorgestellt werden.

Unetbootin für Installation per USB-Stick:

Wenn man die Installation von Linux (Ubuntu oder eine andere Distribution) per USB-Stick durchführen möchte, braucht es ein spezielles Tool. Es mag verschiedene Tools geben, doch ich empfehle “Unetbootin”.

Die Windows-Installation erfolgt durch einfachen Doppelklick auf die exe-Datei. Die passende exe-Datei findet man über eine große Suchmaschine. Als Downloadseite bietet sich eine große Computerzeitschrift an deren Name mit C anfängt und mit P aufhört.

Die Linux Installation erfolgt über Terminalbefehl: sudo apt-get install unetbootin

Ich würde immer erst die Linux iso-Datei aus dem Internet besorgen und dann erst in Unetbootin wechseln.

In Unetbootin wird “Abbild” und “ISO” ausgewählt. Über die Schaltfläche (neben dem Eingabefeld) kann nun die iso-Datei auf dem lokalen Computer ausgewählt werden.

Die Einstellung für Typ USB-Laufwerk kann bleiben (sollte Voreinstellung sein). Nun wird noch das Ziellaufwerk ausgewählt und der Vorgang mit OK-Schaltfläche gestartet.

Die Installation selbst läuft dann so ab wie bereits beschrieben.

Egal ob von CD,DVD,BluRay oder USB-Stick am Ende sollte ein sauber installiertes Ubuntu (Linux) darauf warten auch genutzt zu werden…

In den nächsten Artikeln werden die Destopumgebungen vorgestellt. Da wir ja mit der Ubuntu Installation begonnen haben, geht es also im nächsten Artikel um die Desktopumgebung von Ubuntu.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 13. Juni 2017 um 09:04 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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