Manjaro Experimente

Montag 30. April 2018 von Torsten

Mit der aktuellen Manjaro Version 17.1.7 werden einige Experimente zum Thema Desktopanpassung vorgenommen. Zuerst wird aber die Installation durchgeführt und in diesem Artikel beschrieben und dann geht es auch an die Experimente…

Manjaro 17.1.7 Installation

USB-Stick als Startmedium erstellt mit Terminalbefehl:

  • sudo dd bs=4M if=~/Downloads/manjaro.iso of=/dev/sdb

Installationsroutine gestartet und mit folgenden Schritten durchlaufen:

  • Sprache, Standort und Tastatur Einstellungen vorgenommen
  • Partitionen => Manuelle Partitionierung
  • Zielpartition ausgewählt (hier sda5)
  • Ändern Schaltfläche => Formatieren ausgewählt
  • Dateisystem ext4 mit Einhängepunkt / (also der Schrägstrich)
  • Benutzer Einstellungen vornehmen (Name, rechnername, Passwörter)
  • Adminkonto soll identisches Passwort nutzen…
  • Datenprüfung und Installation starten

Manjaro – Die ersten Schritte

Manjaro startet mit eigenem Bootmenü (überschreibt also den ursprünglichen Bootmanager). Bemerkbar wird das natürlich nur bei einem Multiboot-System.

Für Firefox und Libre Office mussten nun Sprachpakete nachinstalliert werden. Über das Startmenü in der Taskleiste (unten rechts angeordnet) geht es in die Einstellungen =>Einstellungen =>Manjaro Einstellungen => Sprachpakete…

Über Startmenü => System => Software Aktualisierung kann auch gleich das System auf den aktuellsten Stand gebracht werden…

Das Thunderbird-Logo musste von Hand angepasst werden – dazu später noch mehr.

Für die Desktop-Symbole wurde die Symbolgröße geändert (vergrößert), damit der Text auch vollständig angezeigt wird.

Manjaro Desktopanpassungen

Für diese Manjaro Experimente wurde die XFCE Edition von Manjaro installiert. Die Desktopumgebung sollte also bereits aus den Xubuntu Artikeln bekannt sein und kommt mit dem Dateimanager Thunar ins Haus.

Der Schreibtisch Hintergrund ist intuitiv recht schnell angepasst. Per Kontextmenü des Desktops einfach auf “Schreibtischeinstellungen“ und die gewünschten Änderungen durchführen.

Über Startmenü => Einstellungsverwaltung für XFCE4 => Fensterverwaltung habe ich den Stil von “Vertex-Maia“ auf “Default“ geändert. Manjaro bietet hier viele verschiedene Fenster-Stile zur Auswahl an.

Nun sollten die Symbole und die Oberfläche noch angepasst werden.

Über Erscheinungsbild => Oberfläche habe ich den Oberflächenstil auf XFCE eingestellt/belassen.

Die Symbole habe ich auf Gnome-Vorgabethema eingestellt und konnte dann auch das vertraute Thunderbird-Logo manuell einstellen…Also per Starter bearbeiten und das Logo ändern.

Die Leisteneinstellungen anzupassen lief genau wie bei Xubuntu. Die sehr irreführende Warnmeldung von Manjaro kann hier übrigens ignoriert werden. Nur weil man ein Element von der Leiste löscht ist es nicht für immer verloren. Es kann problemlos wieder neu hinzugefügt werden.

Für die Uhr wähle ich wieder das benutzerdefinierte Format %d %B %Y %H:%M.

Mit diesen Desktopanpassungen kann auch Manjaro relativ schnell an eigene Wünsche angepasst werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 30. April 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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