Hydrogen 2

Mittwoch 10. Oktober 2018 von Torsten

Im ersten Hydrogen Artikel wurde bereits eine erste kleine Schlagzeugfigur erzeugt.

In diesem Artikel werden einige weitere Details von Hydrogen vorgestellt…

Drumkits und Drumloops

Hydrogen wird bereits mit einer Reihe von Drumkits zur Erzeugung von Schlagzeugfiguren ausgeliefert.

Ein Drumkit besteht aus mehreren Sounds für die einzelnen Instrumente. Es gibt also einen Sound für Kick, Snare, HiHat, Tom Tom und vielen mehr.

Hydrogen bietet auch die Möglichkeit diese Sounds zu bearbeiten, etwa mit Effekten zu versehen.

Als zweite Möglichkeit können auch Audiosamples als Drumloops genutzt werden.

Die Drumloops mit denen ich arbeite stammen von einer Sample-CD. Jeder Track der CD entspricht dabei einer Drumloops. Um diese Loops nutzen zu können, müssen sie noch passend geschnitten werden. Für diese Aufgabe kommen Programme wie Audacity oder Ardour zum Einsatz die erst in den nächsten Artikeln vorgestellt werden.

Bei fertigen Drumloops können einzelne Sounds nicht bearbeitet werden, da die Samples nicht einzeln vorliegen. Bei fertigen Drumloops kann die Snare etwa nicht mit einem Hall versehen werden.

Drumloops als Drumkit

Der bisher gemachte Unterschied zwischen Drumkit und Drumloop ist aus Gründen der einfachen Erklärung etwas ungünstig. Auch die von Hydrogen mitgelieferten Drumkits sind Soundsamples. Alternativ dazu könnten auch MIDI-Sounds genutzt werden.

Hydrogen ist es aber völlig egal welche Art von Soundsample genutzt wird, deshalb können Drumloops auch zu einem Drumkit zusammengestellt werden. Auch jede andere Art von Samplesound wäre möglich. Hydrogen könnte also auch als kleine Sample-Software “misbraucht“ werden.

Über die Auswahl Instrumente der Menüleiste wird der aktuelle Drumkit gelöscht – alle Instrumente werden also entfernt.

Danach werden einige neue Instrumente hinzugefügt.

Über den Instrumenteneditor können nun den einzelnen Instrumenten die gewünschten Samples zugefügt werden. Dies geschieht über die Registerkarte Layer und den Befehl Layer laden.

Ich habe mir verschiedene Drumkits für verschiedene Geschwindigkeiten also BPM Werte angelegt. Hydrogen ermöglicht es natürlich auch diese selber erstellen Kits dauerhaft abzuspeichern.

Über die Schaltfläche „Layer bearbeiten“ kommt man zum Sample Editor. Der soll hier auch nur einmal erwähnt werden. Hydrogen ist also schon ein sehr mächtiges Programm.

Projekte können auch in diversen Formaten gespeichert werden und sind dann sogar in einer Sequenzer Software wie Rosegarden weiter nutzbar.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 10. Oktober 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

Kommentar schreiben