Studie: VoIP in Deutschland kein Fremdwort mehr

Dienstag 5. April 2005 von Administrator

Acht von zehn Deutschen ist bekannt, dass man über
das Internet telefonieren kann. 44 Prozent der Bundesbürger schätzen
die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der VoIP-Technik (Voice-over-IP).

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Roland Berger Market
Research in München. „Die Internet-Telefonie bietet enormes Potenzial
und wird dem Telekommunikationsmarkt in Deutschland schon in den
nächsten Monaten weiteren Schwung verleihen“, prognostiziert Michael
Plock, Mitglied der Geschäftsleitung bei Roland Berger Market Research.

Trotz des hohen Bekanntheitsgrades, der sich laut Umfrage vor allem auf
Mund-zu-Mund-Propaganda im Bekanntenkreis (bei 40 Prozent aller
Befragten) sowie die Berichterstattung in Fernsehen (25 Prozent) und
Printmedien (22 Prozent) zurückführen lässt, wollen allerdings nur 14
Prozent der Befragten innerhalb der nächsten zwölf Monate in die
Internet-Telefonie einsteigen. Mit ein Grund dürfte sein, dass die
aktuell beworbenen Serviceprodukte von VoIP-Anbietern laut Studie noch
vergleichsweise wenig auffallen.

Von den Personen, die bereits über das Internet
telefonieren, sind den Marktforschern zufolge drei Viertel vor allem
von günstigen Gesprächen ins Festnetz und kostenlosen Gesprächen im
Netz eines Anbieters überzeugt.
Auch Zusatzfunktionen machten das „Voipen“ aus Verbrauchersicht
attraktiv: 74 Prozent schätzten es besonders, die eigene
Internet-Rufnummer weltweit verwenden zu können, 69 Prozent hoben
hervor, das Telefonieren mit Office-Anwendungen verbinden zu können.
Insgesamt wurden 500 repräsentativ ausgewählte Privatpersonen zwischen
16 und 60 Jahren telefonisch befragt. (pmz/c’t)

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 5. April 2005 um 01:03 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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