Polizei fürchtet Anonymität und Kryptographie im Netz

Donnerstag 7. April 2005 von Administrator

Als große „Grauzone der digitalen Welt“ bezeichnet Harald Lemke, Staatssekretär im hessischen Innenministerium, die Möglichkeit zur Anonymisierung von Kommunikationsspuren im Cyberspace. „Das Internet 2010 ist anonym, alles ist verschlüsselt“, warnte der Politiker am heutigen Mittwoch die rund 1000 Teilnehmer des 8. Europäischen Polizeikongresses in Berlin. Er warf die Frage auf, wie da die „öffentliche Sicherheit und Ordnung in dieser Nebenwelt sicher zu stellen sind“ und sprach von einer enormen „strategische Herausforderung“. Ein großer Dorn im Auge ist Lemke daher insbesondere, dass vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte Forschungsprojekte wie AN.ON nur „das einzige Ziel haben, anonymes Surfen zu erlauben“.

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