Banana Pi 2:

Montag 15. Januar 2018 von Torsten

Im ersten Artikel zum Banana Pi vom 03. Januar 2018 wurde die Bananian OS Installation und Konfiguration bis zur grafischen Oberfläche XFCE beschrieben.

In diesem Artikel soll die Konfiguration und Systemanpassung fortgesetzt werden…

Bananian startet nicht automatisch mit der XFCE Oberfläche.

Die grafische Oberfläche wird per Terminalbefehl gestartet…

  • startxfce4

Systemanpassungen für den Banana Pi:

Die ersten Anpassungen an der Desktopumgebung entsprechen denen die bereits im Xubuntu-Artikel beschrieben wurden…

  • Desktophintergrund anpassen (hier auf die Farbe steelblue eingestellt)

  • Taskleiste für unteren Bildrand selber erstellt und die voreingestellten Leisten gelöscht

Im nächsten Schritt soll nun Libre Office installiert werden.

  • Terminalbefehl: sudo apt intall libreoffice libreoffice-l10n-de

Wenn man schon oder noch als root auf dem Banana unterwegs ist, kann auf das „sudo“ natürlich verzichtet werden.

Apropos root. Es macht jetzt auch Sinn sich einen weiteren Benutzer anzulegen…

  • Terminalbefehl: adduser user01 um den Nutzer “user01“ zu erstellen.

Wenn man jetzt die ersten Experimente mit Libre Office auf dem Banana durchführt, wird man vermutlich auch seine Daten irgendwohin speichern wollen. Natürlich geht das auch auf der SD-Card, doch um Daten auf eine USB-Stick zu schreiben braucht der Banana noch etwas Nachhilfe.

  • Terminalbefehl: apt install usbmount

Nach der Installation des Programms „usbmount“ sollte ein Neustart (reboot) ausreichen um auf den Stick zu schreiben. Eventuell geht das aber nur als root-Benutzer.

Fazit:

Als kleiner und kompakter Office-PC eignet sich der Banana schon recht gut. Auch der Internetzugriff ist möglich. In dieser Disziplin zeigt der Banana erste Schwächen. Die Reaktionszeiten sind teilweise doch sehr langsam. Besonders bei Internetvideos geht die Banane schnell in die Knie. Die teilweise schlechten Reaktionszeiten könnten aber auch mit einer suboptimalen SD-Card zusammenhängen.

Für meine bisherigen Experimente nutze ich eine Class 10 SD-Card mit etwa 20 MB/s Lesegeschwindigkeit. Laut Internetrecherche sollte der Banana aber mit schnelleren Lesegeschwindigkeiten gefahren werden. Experimente und Erfahrungsberiche dazu folgen sicher in einem späteren Artikel…

Da auch Bananian OS nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird, sollte man nicht zu viel Konfigurationsarbeit aufwenden. Es gibt für den Banana Pi auch noch viele alternative Betriebssysteme. Auch die werden sicher in zukünftigen Banana-Artikeln vorgestellt.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 15. Januar 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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