Elementary OS

Donnerstag 18. Januar 2018 von Torsten

Mit Elementary OS wird in diesem Artikel eine weitere Linux-Version vorgestellt. Ein kurzer Blick auf die Installation und der erste Kontakt mit dem System bilden hier den Schwerpunkt.

Installation von Elementary OS:

Der Installations-Assistent bietet in einem ersten Schritt die Möglichkeit Aktualisierungen und Drittanbietersoftware gleich während der Installation mitzuinstallieren.

Als Installationsart wird “Etwas Anderes“ ausgewählt und im folgenden Schritt wird das Ziel der Installation, also die entsprechende Partition ausgewählt.

Die Partition (sdaX) wird ausgewählt und die “Ändern“ Schaltfläche betätigt.

Als Dateisystem wird ext4 genutzt. Die Partition wird zum Formatieren vorgemerkt. Als Einbindungspunkt wird der Schrägstrich gesetzt.

Nun wird die Installation gestartet und der Vorgang wird ohne swap-Partition fortgesetzt…

In einem nächsten Schritt werden Benutzername, Rechnername und Passwort eingegeben.

Die Installation ist nun abgeschlossen und es erfolgt der erste Start von Elementary OS.

Elementary OS: Der erste Kontakt:

Der Desktop verfügt am oberen Bildschirmrand über eine Tasleiste und am unteren Bildschirmrand über eine Mac OS X ähnliche Leiste – ein sogenanntes “Dock“.

Über die Systemsettings (Systemeinstellungen) kann der Desktophintergrund einfach angepasst werden. Über den Unterpunkt “Schreibtisch“ können Hintergrundbilder und Farben festgelegt werden.

Die für Elementary eigens entwickelte Desktopumgebun Pantheon ist etwas gewöhnungsbedürftig und Elemtary kommt sehr reduziert daher. Es sind also noch einige Anpassungen nötig.

Aktualisierungen werden etwa über das AppCenter eingespielt und sollten auch zeitnah eingespielt werden.

Da Elementary noch keine Office-Programme an Bord hat, bietet sich die Installation von Libre Office an. Dies erledigt man schnell im Terminal mit dem Befehl: sudo apt install libreoffice libreoffice-l10n-de

Mit dem Terminalbefehl sudo su wird man übrigens auch bei Elementary zum root.

Der Dateimanager (der auf den Namen “Dateien“ hört) ist über Dock oder Anwendungsmenü erreichbar. Da sich der Elementary Dateimanager stark an Nautilus und Nemo anlehnt soll hier auf eine detailliertere Beschreibung verzichtet werden.

Als Webbrowser kommt unter Elementary OS standardmäßig “Epiphany“ zum Einsatz. Natürlich kann auch Firefox installiert werden.

sudo apt install firefox language-pack-de-base

Für alle anderen Anwendungen gilt das ebenfalls. Elementary liefert mit der Installation teilweise andere Programme aus, wem das nicht gefällt installiert seine Lieblingssoftware einfach nachträglich ins System dazu…

Elementary OS ist irgendwie anders, eher schlank und schlicht aber mit Potenzial. Der Alltagstest für diesen Artikel war aber noch zu kurz und kratze sicher nur an der Oberfläche.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 18. Januar 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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