Heimnetzwerk mit Linux

Mittwoch 31. Januar 2018 von Torsten

Das kleinste mögliche Heimnetzwerk besteht aus zwei Computern, die nun für den Datenaustausch verbunden werden sollen.

Beide Linux-Computer sind per LAN-Kabel an einen Router angeschlossen.

Dieser Artikel beschreibt die einfachen Ordnerfreigaben und den Netzwerkzugriff zwischen verschiedenen Linuxsystemen…

Ping Ping Ping Ping:

Um ein Linux Heimnetzwerk auf grundlegende Funktionsfähigkeit zu testen sollte ein ping durchgeführt werden.

Die zwei Computer die miteinander „kommunizieren“ sollen, werden also per Router verbunden und dann wird von einem der Computer ein ping auf den anderen Computer ausgeführt.

Im Terminal wird dazu folgender Befehl genutzt:

  • ping COMPUTERNAME .local -c 4

Der Befehlsteil „ping COMPUTERNAME“ pingt den anderen Computer an.

Der Befehlsteil „.local“ sagt dem ping-Befehl das es sich um ein lokales Netzwerk handelt.

Der Befehlsteil „-c 4“ legt fest, dass nur 4 ping-Befehle gesendet werden. Ohne diese Angabe würde ein unendlicher ping gesendet…

Als Ergebnis sollte man im Terminal dann folgende Meldung bekommen:

  • 4 packets transmitted, 4 received, 0% packet loss, time 3036ms

Grundsätzlich steht das lokale Netzwerk also zur Verfügung. Das Ergebnis zeigt deutlich das vier Pakete versendet wurden, vier Pakete wurden empfangen und es gab Null Prozent Paketverlust.

Ordnerfreigabe bei Ubuntu:

Wird ein Ordner erstmals freigegeben, wickelt Linux automatisch einige Installationen und Konfigurationen ab. Es handelt sich um Samba und das Tool net usershare.

Öffentliche Freigaben (mit Gast-Zugang) sind damit sofort möglich; für persönliche Freigaben (mit Benutzername und Passwort) ist nur noch ein Eintrag in die Samba-Datenbank nötig.

Mit folgendem Terminalbefehl wird der Eintrag in der Samba-Datenbank vorgenommen.

  • sudo smbpasswd -a Benutzername

Bei erstmaliger Benutzung ohne Passwort wird nun auch ein Samba-Passwort abgefragt. Der Zugriff ist dann nur für den eingetragenen Benutzer mit dem eingetragenen Passwort möglich.

Heimnetzzugriff mit Freigabe und Gastzugriff:

Linux kennt zwei Freigabemethoden:

  • Freigabe mit Gastzugriff

  • Freigabe für registrierte Benutzer mit Passwort

Im Kontextmenü eines Ordners (Eigenschaften) werden die Freigaben eingerichtet und dort können auch die entsprechenden Markierungen für beide Methoden gesetzt oder abgewählt werden.

Der Freigabename kann und darf übrigens vom Ordnernamen abweichen.

Heimnetzzugriff per Dateimanager Nautilus

Der Heimnetzzugriff per Dateimanager über Explorerbereich ist einfach möglich…

Heimnetzzugriff per Dateimanager Dolphin

Ein Zugriff auf das Heimnetz ist per Dateimanager im Explorerbereich möglich. Als Samba-Freigabe innerhalb der „Workgroup“ finden sich die Freigaben des anderen Computers…

Heimnetzzugriff per Dateimanager PCManFM

Im Menü „Gehe zu > Netzwerk“ findet man die Freigaben des anderen Computers…

Heimnetzzugriff per Dateimanager Thunar

Der Dateimanager Thunar von Xubuntu bietet per Explorerbereich den direkten Zugriff auf Freigaben…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 31. Januar 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

1 Kommentar über “Heimnetzwerk mit Linux”

  1. LUG Peine schrieb:

    […] Heimnetzwerk mit Linux […]

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