Gimp Grundkurs 1

Mittwoch 4. April 2018 von Torsten

Wenn es um Bildbearbeitung mit Linux geht, kommt man um Gimp nicht herum.

In einer vierteiligen Artikelserie sollen einige typische Aufgaben mit der Bildbearbeitung Gimp vorgestellt werden…

In diesem ersten Teil geht es um Hintergrundebenen, Bildabmessungen und Rahmen.

Die Hintergrundebene:

Gimp erlaubt das Arbeiten mit Ebenen. Verschiedene Teile oder Bereiche eines Gesamtbildes können auf unterschiedliche Ebenen verteilt werden. Der Vorteil liegt darin, dass ein farbiger Hintergrund vom Rest des Bildes getrennt werden kann. Im Vordergrund (also auf einer zweiten Ebene) steht etwa ein Text. Die Hintergrundfarbe (auf der Hintergrundebene) kann nun nachträglich beliebig geändert werden…

Eine Hintergrundebene wird von Gimp standardmäßig mit dem Programmstart erzeugt. In der Ebenenpalette erkennt man die Ebene als Hintergrund.

Über das Menü „Ebene > Neue Ebene“ wird eine zweite Ebene erstellt. In diese Ebene 2 wird nun mit dem Textwerkzeug aus der Palette ein Text geschrieben. Gimp erstellt für den Text jetzt automatisch noch eine eigene Textebene (damit man später auch den Text ändern kann), doch das soll hier nicht wichtig sein.

Für die Hintergrundebene kann mit dem Fülleimer eine Hintergrundfarbe eingestellt werden.

Als Ebenenfüllart wurde hier Transparenz gewählt beziehungsweise die Voreinstellung so belassen.

Die Hintergrundebene kann auf jede Farbe oder Hintergrundmuster und Grafik eingestellt werden.

Wenn man die Gimp Datei als xcf-Datei speichert, dann kann auch nachträglich der Hintergrund geändert werden.

Abmessungen anpassen:

Bilder die mit einer Digicam fotografiert wurden sind für das Internet viel zu groß. Die Abmessungen der Originalbilder liegen bei 4000 x 2248 Pixel. Im Gimp-Menü „Bild“ findet sich ein Punkt „Bild skalieren“. Das bearbeitete Bild soll am Ende nur noch eine Breite von 800 Pixel haben. Bildinhalte sollen dabei nicht verloren gehen und die Skalierung soll behalten werden…

In Gimp hatte ich die Interpolation auf „Linear“ gestellt. Um eine jpg-Datei zu erhalten muß die Grafik in dieses Format exportiert werden!

Um Qualitätsverluste zu vermeiden – sollte immer von der Originaldatei skaliert werden. Wenn ich versuche eine verkleinerte/runterskalierte Datei wieder hochzuskalieren, dann wird das Bild unscharf und verwaschen.

Rahmen erstellen:

Um einem Bild einen Rahmen zu geben, bieten sich zwei Wege an:

1.

  • Über Menü „Auswahl > Rand und je nach Bedarf „Auswahl invertieren“ lässt sich am leichtesten ein Rahmen um ein Bild erzeugen…Die Rahmenstärke kann einfach in Pixel angegeben werden. Um das Bild dann zu speichern auf „Exportieren als“ klicken…

2.

  • Bild laden – also in Gimp öffnen

  • Über „Bild > Leinwandgrösse“ die Arbeitsfläche vergrössern

  • Über „Ebene > Neue Ebene“ erstellen

  • Die neue Ebene einfärben oder mit Muster oder Verlauf füllen

  • Über „Ebene > Stapel“ die Ebene ganz nach hinten setzen

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 4. April 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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