Videobearbeitung 2: Open Shot

Dienstag 17. April 2018 von Torsten

Mit Handbrake wurde im ersten Teil dieser Artikelserie eine VOB-Datei in eine mpeg4-Datei umgewandelt. Das ursprüngliche Video lag aufgeteilt in mehreren VOB-Dateien vor.

Mit Open Shot werden nun die einzelnen mpeg4-Dateien zusammengeführt. Am Ende haben wir so eine einzige mpeg4-Videodatei mit der wir in Teil 3 weiterarbeiten können…

Installation von Open Shot:

Um Open Shot zu installieren, empfiehlt sich wieder der Weg über das Terminal:

  • sudo apt install openshot

Videodateien zusammenfügen:

Nach der Formatumwandlung sollten mehrere mpeg4-Dateien vorliegen. Mit der Software OpenShot werden diese Dateien jetzt zu einer einzigen Videodatei zusammengefügt.

Die einzelnen Videodateien können im unteren Bereich von OpenShot in einem „Arrange-Fenster“ in Parts angeordnet werden.

Auf dem Zeitlineal habe ich die einzelnen Videodateien so angeordnet, dass sie nahtlos ineinander übergehen…

Wenn die Videoclips passend angeordnet sind und auch Bild und Ton aktiv geschaltet sind, kann direkt der Export der Videodatei gestartet werden.

Besonders die Aktivierung von Bild und Ton ist hier wichtig. Bei einigen meiner ersten Experimente war der Ton standardmäßig deaktiviert und führte dann zu Videos ohne Ton.

Nach dem Export der Videodatei (Datei-Menü) per Open Shot sollte eine einzelne Videodatei vorliegen. Beim Export auch auf das Videoformat achten. Als Formate bieten sich mpeg2 oder mpeg4 an. Für die weitere Bearbeitung eignen sich aber beide Videoformate.

Soll das soeben erstellte Video als Video DVD gebrannt werden, kann dazu die Software DeVeDe genutzt werden. Damit geht es dann auch im nächsten Artikel weiter…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 17. April 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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