Intel NUC mit Linux

Freitag 27. Juli 2018 von Torsten

Vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit einen Intel NUC zu konfigurieren.

Intels Next Unit of Computing bietet einen sehr kompakten Kleincomputer mit 1600 MHz Celeron CPU und einer SATA Schnittstelle.

Arbeitsspeicher und Festplatte (oder SSD) werden nicht mitgeliefert und müssen selber eingebaut werden.

NUC Hardware

Zum Einsatz kommt der NUC 5 (Kit NUC5CPYH).

Entsprechend der Spezifikationen des NUCs wurde ein Crucial SO-DIMM mit 4 GB als Arbeitsspeicher verbaut.

Als SSD wurde eine Samsung MZ-75E500B-EU mit 500 GB verbaut.

Der Einbau der Komponenten verlief problemlos. Aufpassen sollte man bei der Ausrichtung der SSD, denn die lässt sich auch in der falschen Richtung in die Halterung schieben. Es müssen natürlich die Kontakte richtig verbunden sein. Das fördert den sauberen Betrieb des Systems ungemein :-)

Das externe Netzteil mit 65 Watt war im ersten Anlauf leider defekt. Der NUC musste also umgetauscht werden. Das werte ich jetzt aber nicht gegen den NUC, denn der kann ja nichts für ein defektes Netzteil – auch wenn es von Intel mitgeliefert wurde…

Linux für den NUC

Gemeinsam mit dem ersten Start wurde auch gleich das Betriebssystem installiert. Da zufällig ein passender USB-Stick mit Xubuntu 16.04 LTS rumlag, wurde der NUC mit dieser Linuxversion zum Leben erweckt.

Die Installation brauche ich hier wohl nicht dokumentieren, dass habe ich schon in anderen Artikeln gemacht. Auch die Desktopanpassungen laufen wie im XFCE Artikel beschrieben ab.

Die Installation ist in kürzester Zeit abgeschlossen und dank der SSD ist das System nicht nur schnell , sondern auch sehr leise.

Passiv gekühlt ist der NUC leider nicht, störende Lüftergeräusche konnte ich aber auch nach längerer Zeit am System nicht wahrnehmen.

Intel BIOS

Bei meinen eigenen Rechnern verbaue ich gerne Motherboards von Asus mit entsprechendem BIOS/UEFI. Der NUC brachte mir den ersten Einblick in ein UEFI BIOS von Intel. Auch ganz schick. Das UEFi Feature “Screenshots vom BIOS“ ist auch bei Intel verfügbar.

Fazit

Intel NUC könnte für leise Kleincomputer meine neue Lieblingsplattform werden. Die Barebones ohne Betriebssystem eignen sich perfekt für Linux. Für Durchschnittsanwender sicher völlig ausreichend.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 27. Juli 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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