JACK: Der Audioserver

Donnerstag 18. Oktober 2018 von Torsten

JACK ist ein Audioserver für den professionellen Einsatz und wer sich mit Linux Homerecording beschäftigt wird irgendwann nicht um den Jack Server herumkommen…

Dieser Artikel stellt den JACK Audioserver vor und bietet einen ersten Einblick in die Konfiguration.

Installation von JACK:

  • sudo apt install jackd

  • sudo apt install qjackctl

Der erste Befehl installiert nur den reinen JACK Audioserver. Mit dem zweiten Befehl wird die grafische Konfigurationsoberfläche installiert. Beides kann natürlich auch in einem Schritt installiert werden:

  • sudo apt install jackd qjackctl

JACK Audioserver Konfiguration:

Die Grundkonfiguration des JACK Audioservers erfolgt über die Registerkarten der Einstellungen und Optionen (Schaltfläche Einstellungen).

Auf Registerkarte 1 (Einstellungen) wird der Treiber ausgewählt und die Schnittstelle festgelegt. Als Treiber nutze ich den Alsa-Treiber und als Schnittstelle ist “hw:PCH“ ausgewählt.

Auf Registerkarte 2 (Optionen) wurden vorerst noch keine Anpassungen vorgenommen.

Auf Registerkarte 3 (Anzeige) müssen auch noch keine Veränderungen vorgenommen werden. Allerdings kann man hier die Zeitanzeige und oder Schriftarten ändern.

Auf Registerkarte 4 (Verschiedenes) sind folgende Einstellungen ausgewählt…:

  • Beenden der Anwendung bestätigen

  • Herunterfahren des Servers bestätigen

  • Nur eine Anwendungsinstanz zulassen

  • Konfiguration für JACk Server speichern unter >>> .jackdrc

  • Unterstützung für Alsa Sequenzer bereitstellen

  • D-Bus Schnittstelle deaktivieren

Anpassungen in Konfigurationsdateien:

Folgende Anpassungen für den Betrieb des JACK Audioservers wurden noch durchgeführt:

  • etc/security/limits.conf mit root-Rechten bearbeitet…@audio – rtprio 99 eingetragen
  • sudo adduser BENUTZER audio
  • etc/pulse/client.conf mit root-Rechten bearbeitet…autospawn=no eingetragen.

In die Datei “etc/security/limits.conf“ wird also folgender Eintrag zugefügt:

  • @audio – rtprio 99

Der eigene Benutzer wird der audio-Gruppe zugefügt.

In die Datei “etc/pulse/client.conf“ wird folgender Eintrag zugefügt/geändert:

  • autospawn=no

Mit den hier beschriebenen Grundkonfigurationen kann schon produktiv gearbeitet werden. Weitere Details würden den Rahmen dieses Artikels auch sprengen.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 18. Oktober 2018 um 09:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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