Bodhi Linux

Montag 3. Dezember 2018 von Torsten

Es ist mal wieder Zeit für Experimente mit einer neuen – also hier noch nicht vorgestellten – Linuxversion.

Dieser Artikel stellt Bodhi Linux in der Version 4.5.0 vor und beschreibt die ersten Eindrücke die das System hinterlässt. Dabei werden natürlich auch einige Anpassungen durchgeführt…

Installation von Bodhi

Per dd-Befehl wird das Image von Bodhi auf einen USB-Stick “kopiert“

  • sudo dd bs=4M if=~/Downloads/LINUXVERSION.iso of=/dev/sdb

Bodhi wird als Livesystem gestartet und per Symbol auf der Taskleiste kann der Installer aufgerufen werden. Da die Installation identisch zu den mehrfach beschriebenen Ubuntu Installationen abläuft, verzichte ich hier auf eine detaillierte Beschreibung.

Hallo Bodhi

Der Begrüßungsbildschirm von Bodhi bietet direkt nach dem Systemstart einige Hilfestellungen wie das System inklusive der Desktopumgebung Moksha genutzt werden kann.

Das Bedienkonzept von Bodhi ist doch etwas ungewohnt, zumindest für den Autor dieser Zeilen.

Da der Desktop per Werkseinstellung sehr dunkel und unansehnlich ist, habe ich mich entschieden hier gleich mal die erste Anpassung vorzunehmen. Diese ersten Anpassungen erfolgten dabei noch in englischer Sprache…

Desktophintergrund anpassen

Als Hintergrund sind nach den ersten Experimenten wohl wirklich nur Bilder (also Wallpaper) einstellbar. Ein Menü für Hintergrundfarben konnte ich zumindest nicht entdecken.

Die Einstellungen für den Hintergrund finden sich unter Settings > Settings-Panel > Wallpaper.

Aus dem Internet war schnell ein ansprechendes Bild heruntergeladen und konnte aus dem Bilderordner als Desktophintergrund ausgewählt werden.

Die Taskleiste

Die Taskleiste ist bei Bodhi per Werkseinstellung bereits unten positioniert. Über das Kontextmenü ist die Position aber frei festlegbar. Auch die Elemente der Taskleiste können selber konfiguriert werden. Dazu habe ich aber keine Experimente durchgeführt.

Symbole für den Desktop

Das Bedienkonzept von Bodhi ist etwas anders als bei bisherigen Linuxversionen. Das Menü wird per Mausklick (linke Maustaste/primäre Maustaste) eingeblendet. Es steht zwar auch ein Menü per Taskleiste zur Verfügung, doch effizienter ist hier sicher die Nutzung per Maus. Auch wenn dieses Konzept ungewohnt ist, sicherlich gewöhnt man sich irgendwann daran. Symbole für den Desktop sind deshalb wohl bei Bodhi nicht vorgesehen.

Internetzugriff

Der Internetzugriff war ohne Konfiguration per Router sofort verfügbar. Als Webbrowser kommt standardmäßig “Midori“ zum Einsatz.

Es ist aber auch kein Problem mit dem Terminalbefehl “sudo apt install firefox“ den beliebten Mozilla-Browser zu installieren und zu nutzen.

Software von Bodhi

An mitgelieferten Programmen enttäuscht Bodhi leider etwas.

Es werden Programme wie epad (Texteditor), Ephoto (Grafik) und Midori (Webbrowser) angeboten.

Eine Office-Suite suchte ich vergeblich…

Sprache einstellen

Last but not least wird nun die Sprache umgestellt.

In den Settings > Settings-Panel >> Registerkarte Language kann auch “Deutsch“ ausgewählt werden.

Ein Mausklick auf Apply und Bodhi spricht deutsch.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 3. Dezember 2018 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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