Meine Woche mit Ubuntu Tag 1

Montag 4. Februar 2019 von Torsten

Das Experiment beginnt…Ab heute möchte ich eine Woche lang mit Ubuntu arbeiten und meine Erfahrungen in einer Artikelserie festhalten….

Ubuntu mit Unity war zwar mein persönlicher Erstkontakt mit Linux, doch wirklich warm geworden bin ich mit der Desktopumgebung von Ubuntu nicht. Als Ubuntu dann auf Gnome um- bzw. zurückgeschwenkt ist hatte ich mit Xubuntu und XFCE bereits mein passendes Linux gefunden.

Um jetzt aber ein System wirklich voll und ganz bewerten zu können braucht es natürlich mehr als nur eine schnelle Installation und einige Anpassungen. Deshalb gebe ich Ubuntu mit Gnome Desktopumgebung jetzt eine zweite Chance und werde eine ganze Woche intensiv damit arbeiten.

Die Ersteinrichtung:

Folgende Anpassungen habe ich für die Ersteinrichtung vorgenommen:

  • Update durchgeführt (per Aktualisierungsverwaltung)
  • Firefox Lesezeichen importiert
  • Energiesparmodus abgeschaltet (Einstellungen > Energie)
  • Bildschirm bei Inaktivität abdunkeln = Aus
  • Bildschirm abschalten = Nie

Am Anfang war der Desktop:

Der Desktop ist nun mal wichtig. Den sieht man ja häufiger wenn man an seinem System arbeitet und dann soll er natürlich auch gut aussehen und den persönlichen Ansprüchen gerecht werden.

Über das Kontextmenü (rechte/sekundäre Maustaste) findet sich auch der Punkt “Hintergrund ändern“. Letztendlich führt das dann auch zu den Einstellungen > Hintergrund. Es gibt also schon mal zwei Wege zum Ziel.

Es stehen hier auf drei Registerkarten verteilt Hintergrundbilder, Bilder und Farben zur Auswahl.

Bei den Farben gibt Ubuntu nur einige wenige zur Auswahl vor – es kann also nicht ganz so frei gewählt werden. Als Hintergrundbilder können vom System mitgelieferte Bilder genutzt werden oder auch eigene aus dem Bilder-Ordner. Das erklärt auch die Unterscheidung zwischen Registerkarte Hintergrundbilder (Systembilder) und Bilder (Benutzerbilder).

Hat man sich ein schönes und passendes Hintergrundbild oder eine Farbe ausgesucht, reicht ein Mausklick auf die Auswählen-Schaltfläche und die Anpassung wird durchgeführt…

Für den Sperrbildschirm habe ich hier übrigens noch keine Anpassung vorgenommen.

Anpassung des Docks:

Das Ubuntu Dock ist die standardmäßig am linken Bildrand angeordnete Leiste mit den Startern für diverse Programme.

Per Kontextmenü der Maus auf eines der Symbole kann der jeweilige Starter/Favorit auch aus dem Dock entfernt werden. Auf diesem Weg habe ich einige unliebsame Symbole aus dem Dock geworfen.

Um ein Programmsymbol dem Dock zuzufügen wird einfach das Programm geöffnet und bei Bedarf per Kontextmenü des Symbols dem Dock als Favorit hinzugefügt.

Bei Calc ging das bei mir merkwürdigerweise automatisch und bei Draw musste ich per Kontextmenü nachhelfen.

Um alle Anwendungen anzuzeigen gibt es im Dock übrigens auch ein entsprechendes Symbol.

Die Position des Docks kann übrigens auch verändert werden. Unter Einstellungen > Dock kann etwa eingestellt werden, ob das Dock automatisch ausgeblendet werden soll. Als Positionen stehen links, unten und rechts zur Auswahl. Ist ja auch logisch, denn oben sitzt ja schon die Gnome-Taskleiste…Ob ich das Dock lieber links oder unten haben möchte werde ich noch austesten…

Die Gnome-Taskleiste:

Damit meine ich die obere Leiste von Ubuntu und mit der habe ich besonders meine Probleme.

Sinn und Zweck der Aktivitäten-Schaltfläche (außer Suchfunktion) erschließt sich mir noch nicht wirklich.

Zentriert angeordneten auf der Leiste ist die Uhrzeitangabe – allerdings in einer für mich nicht sehr passenden Form. Es wäre schöner, wenn auch der Wochentag und das Datum in einer benutzerdefinierten Formatierung angezeigt werden könnten.

Mit Bordmitteln ist das leider nicht möglich – es muss das Gnome Tweak Tool installiert werden.

  • sudo apt install gnome-tweak-tool

Nach der Installation steht das Tweak Tool als “Optimierungen“ unter den Einstellungen zur. Verfügung. Ab Ubuntu 18.10 auch als “Tweaks“ bezeichnet. Wirklich super gemacht, ein Programm ändert nach der Installation seinen Namen. Aber darüber wollen wir uns nur kurz wundern.

In Bezug auf die Anpassung von Uhr und Datum bringt das übrigens nicht viel. Auch nach der Anpassung mit dem Tweak Tool gibt es noch viele Gründe zu meckern. Es fehlt etwa immer noch die Einblendung der Jahreszahl.

Rechtsbündig auf der oberen Leiste angeordnet befinden sich noch einige Systemsymbole und auch der Schalter um den Rechner abzuschalten. Damit habe ich im Moment kein Problem.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 4. Februar 2019 um 07:59 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

Kommentar schreiben