Meine Woche mit Ubuntu Tag 3

Mittwoch 6. Februar 2019 von Torsten

Tag 3 der Ubuntu Woche steht im Zeichen von Multimedia.

Für Audio- und Videodateien wird der VLC Mediaplayer installiert und es werden die Programme Shotwell und Evince unter die Lupe genommen…

Multimedia – Audio und Video:

Wie wäre es mit etwas Musik? Natürlich geht auch das mit Ubuntu.

Als Multimedia Anwendungen werden Rhythmbox und Totem mit Ubuntu ausgeliefert. Für mich nicht die erste Wahl. Mein Liebling ist und bleibt der VLC-Mediaplayer und der wird nun nachinstalliert…

Der erste Versuch eine mp3-Audiodatei abzuspielen öffnete merkwürdigerweise den Totem-Videoplayer. Naja wir wollten ja VLC installieren und zwar per Terminalbefehl:

  • sudo apt install vlc

Im Terminal muss die Installation einmal manuell bestätigt/fortgesetzt werden.

Beim ersten Start des VLC-Players deaktiviere ich den Netzwerkzugriff auf die Metadaten.

Von diesem Moment an soll der VLC-Player für Audio und Video zuständig sein. Es spricht also nichts dagegen Rhythmbox und Totem aus dem System dauerhaft zu entfernen…

  • sudo apt remove rhythmbox
  • sudo apt remove totem

Bildbearbeitung mit Shotwell:

Zugegeben wer an echter Bildbearbeitung unter Linux interessiert ist, der greift zu Gimp. Mit Shotwell liefert Ubuntu aber ein kleines, feines Programm aus, um zumindest einfachere Aufgaben wie Bilder zuschneiden oder rote Augen entfernen zu erledigen. Wer nur solche Dinge erledigen will der kann sich Gimp wohl auch sparen.

Dokumentenbetrachter Evince:

Als Dokumentenbetrachter für PDF-Dateien wird Evince ausgeliefert.

An einen PDF- Dokumentenbetrachter habe ich keine großen Erwartungen. Lesezeichen sollte er aber beherrschen, denn diese Funktion nutze ich gerne und häufig, wenn ich mich durch längere Dateien arbeite…

Als Alternative zu Evince bietet sich Atril an. Atril kann bei Bedarf einfach per sudo apt install atril nachinstalliert werden…

USB-Experimente:

In einem ersten Experiment sollen Daten auf einen USB-Stick kopiert werden.

Ubuntu erkennt den USB-Stick auch ohne Probleme und auch der Kopiervorgang verläuft ohne Schwierigkeiten.

Was jetzt aber etwas negativ auffällt sind die Symbole der Datenträger auf dem Desktop.

Die Lösung bringt das Gnome Tweak Tool – also Einstellungen > Optimierungen.

Innerhalb der Registerkarte Arbeitsoberfläche können die eingebundenen Datenträger ausgeblendet werden.

Datum + Zeit per Terminal:

Das es selbst mit Gnome Tweak Tool nicht möglich ist, die Datums- und Zeitausgabe der oberen Leiste benutzerdefiniert zu formatieren lässt mich nicht los.

Im Terminal habe ich etwas experimentiert und mit folgendem Befehl bekomme ich eine benutzerdefinierte Ausgabe so wie ich es mir wünsche…

  • date ‚+%A, %d %B %Y %H:%M Uhr‘

Wenn ich jetzt einen Weg finden würde diesen Befehl in die obere Leiste einzubauen, dann wäre alles in Ordnung.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 6. Februar 2019 um 08:58 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

Kommentar schreiben