Meine Woche mit Kubuntu Tag 2

Dienstag 19. Februar 2019 von Torsten

Am zweiten Tag mit Kubuntu geht es an die Thunderbird Konfiguration…

Außerdem wird eine Ordnerfreigabe eingerichtet.

Thunderbird Konfiguration:

Die Konfiguration läuft identisch zu der unter Ubuntu ab. Hier aber trotzdem die Details:

Im ersten Schritt lege ich eine Mailbox an – die wichtigen Zugangsdaten werden von Thunderbird aus einer Datenbank automatisch bezogen. In diesem Schritt ist es auch egal, ob die Mailadresse real existiert. Ich erstelle meistens nur einen “Dummy“. Die eigentlichen Daten für die Mailboxen werden ja später importiert…

Nachdem ich die Menüleiste eingeblendet habe, geht es in die Servereinstellungen des Mailkontos.

Wichtig ist der “Lokale Ordner“, denn dort wird das Thunderbird-Backup hineinkopiert…

Im Dateimanager von Kubuntu – also in Dolphin – soll nun dieser Mailbox-Ordner als Lesezeichen abgelegt werden.

Bei diesem Arbeitsschritt lernen wir übrigens auch gleich den Dateimanager von Kubuntu kennen.

Dateimanager Dolphin:

Um zum lokalen Mailbox-Ordner zu gelangen, müssen wir erst mal die verborgenen/versteckten Elemente (Dateien und Ordner) anzeigen lassen. Dolphin versteckt diese Funktion im Menü Einstellungen > Versteckte Dateien.

Der Kubuntu Dateimanager Dolphin macht es einem nicht einfach, wenn es darum geht Lesezeichen abzulegen.

Im Kontextmenü des Ordners gibt es den Punkt “zu Orte hinzufügen“. Tja da soll man drauf kommen. Solche eigentlich banalen Dinge sind meiner Ansicht nach enorm wichtig und sollten intuitiv gelöst sein. Weshalb die KDE Macher hier nicht beim Begriff Lesezeichen bleiben ist mir unbegreiflich. Meiner Ansicht nach alles Freakfaktoren die zu Abzügen in der B-Note führen. Soll das Lesezeichen jetzt umbenannt werden, wird über das Kontextmenü des Lesezeichens “Bearbeiten“ ausgewählt…

Import der Mailbox:

Die Mailbox Datensicherung wird nun per USB-Stick eingespielt.

Ich befinde mich ja nur auf einem Kubuntu Testsystem und deshalb sollen Mails auf dem Server belassen werden. Dementsprechend nehme ich diese Anpassung in Thunderbird vor.

Update mit Plasma Discover:

Tolle Namen können sich die Kubuntu und KDE/Plasma-Macher ja ausdenken. Hinter dem Programm Discover versteckt sich eine weitere Möglichkeit für eine Systemaktualisierung.

Wenn man sich länger mit Kubuntu beschäftigt und vertrauter wird, mag einem das alles logisch erscheinen. Mich als “Kubuntu Tester für eine Woche“ überzeugt das alles nicht wirklich.

An dieser Stelle lese ich übrigens auch, dass das System auf dem aktuellsten Stand ist.

Die Muon-Paketverwaltung war da nicht ganz so gesprächig.

Ordnerfreigabe mit Kubuntu:

Der Ordner “Öffentlich“ soll nun freigegeben werden. Über Kontextmenü beginnt die Reise. Über die Eigenschaften > Freigabe bekomme die Info, dass kein Samba installiert ist und über die Schaltfläche “Samba installieren“ kann die Ordnerfreigabe fortgesetzt werden…

Im nächsten Schritt habe ich per Checkbox sowohl “Mit Samba freigeben“ als auch “Gastanmeldung zulassen“ ausgewählt…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 19. Februar 2019 um 09:05 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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