Meine Woche mit Kubuntu Tag 3

Mittwoch 20. Februar 2019 von Torsten

Kubuntu Tag 3 – da braucht es jetzt mal ordentlich Multimedia. In diesem Artikel geht es an den VLC-Player, an Screenshots und Bildbetrachter…

Multimedia mit Kubuntu:

Für Audiodateien und Videodateien möchte ich bei meinem bekannten VLC-Player bleiben.

Falls nötig kann der einfach im Terminal installiert werden:

  • sudo apt install vlc

Spätestens ab den 2018er Versionen (18.10 ?) von Kubuntu ist der VLC-Player aber bereits der Standard-Medienplayer…

Screenshots mit Kubuntu:

Die Kubuntu-Anwendung dir für Bildschirmfotos zuständig ist hört auf den Namen “Spectacle“ und versteckt sich unter den Dienstprogrammen.

Der normale Screenshot mit Druck-Taste geht und mit der Anwendung können auch nur Bereiche des Bildschirms aufgenommen werden. Sollen nur Bereiche “fotografiert“ werden, wird ein Rahmen gezogen und dann mit der Enter-Taste bestätigt. Im Programmfenster von Spectacle wird dann gespeichert. Oder besser formuliert. Es muss gespeichert werden. Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber im Vergleich mit Xubuntu und XFCE braucht es hier bei Kubuntu viel mehr Mausklicks bis man am Ziel ist.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch das passende Tastaturkürzel (etwa Alt + Druck). Intuitiv versuche ich es über die Systemeinstellungen > Kurzbefehle. Über das Menü “Eigene Kurzbefehle“ erstelle ich eigene Tastaturbefehle. Leider werden bereits genutzte Befehle nicht angepasst und wie so oft bei Kubuntu verzettelt man sich in viel zu kompliziert verschachtelten Untermenüs.

Irgendwann habe ich aufgegeben und nutze bei Bedarf den vorgegebenen Tastaturbefehl.

Bildbetrachter:

Als Bildbetrachter liefert Kubuntu GwenView und Okular aus.

Wirklich überzeugen kann mich keines der beiden Programme. Auch wenn es unter KDE vermutlich nicht passen mag, mit Eye of Gnome installiere ich mir einfach den Bildbetrachter mit dem ich am besten klar komme und der die Funktionen liefert die ich von einem kleinen Bildbetrachter erwarte.

  • sudo apt install eog

Eye of Gnome kann schnell mit F5 in den Vollbildmodus mit Diashow wechseln, dass empfinde ich als vorteilhaft.

Diese Vorgehensweise würde ich auch genau so weiterempfehlen. Jeder Nutzer sollte sich fragen, wie lange er Zeit in die Einarbeitung in eine neue Software investieren will und wie schnell er stattdessen seine eigene Lieblingsanwendung installiert hat.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 20. Februar 2019 um 09:55 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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