Meine Woche mit Kubuntu Tag 5

Freitag 22. Februar 2019 von Torsten

Am fünften Kubuntu Tag geht es um die kleinen nützlichen Programme die man so braucht. Etwa den Dokumentenbetrachter und einige andere…

Okular: Der Dokumentenbetrachter von Kubuntu:

Die Kubuntu Anwendung um Dokumente zu betrachtet hört auf den Namen Okular.

Natürlich ist die Bedienung dann auch etwas anders als bei Evince oder Atril, doch die wichtigsten Funktionen (etwa Lesezeichen) gibt es auch in Okular.

Lesezeichen werden einfach per Kontextmenü erzeugt. Einfach den gewünschten Eintrag auswählen und als Lesezeichen hinzufügen…

Das Terminal heißt Konsole:

Ist zwar banal soll aber erwähnt werden. Wer unter Kubuntu nach einem Terminal sucht wird unter Konsole fündig…

Systemmonitor von Kubuntu:

Kubuntu bietet mit Ksys Guard einen eigenen Systemmonitor. Informationen können hier zu Systemlast und den Prozessen in einer schönen grafischen Form angezeigt werden…

Systemprotokoll-Betrachter:

Auch ein schönes Tool von Kubuntu. Mit “KSystemLog“ können die Systemprotokolle ausgewertet werden. Kubuntu liefert also schon Administrator-Programme aus die ich so bei den bisherigen Ubuntu Versionen noch nicht entdeckt hatte.

Kate: Der Texteditor von Kubuntu:

Nicht immer ist Libre Office Writer die beste Wahl wenn es um Textverarbeitung geht. Konfigurationsdateien, HTML, CSS, PHP und C++ sind alles gute Beispiele bei denen ich gerne zu einem kleinen Texteditor greife…

Bei Kubuntu heißt der also Kate. Kate unterstützt Tabs und gibt dem Anwender auch die Freiheit ob das BOM gesetzt werden soll oder nicht. Wer nicht weiß was ein BOM ist, der sollte eher froh sein:-) Dieses kleine BOM hat mir bei HTML und CSS früher (unter Windows) enorme Probleme bereitet.

Natürlich spricht Kate UTF-8.

K3B: Die Brennersoftware von Kubuntu:

Für alle die noch gerne auf Rohlinge brennen. Kubuntu liefert K3b als Brennersoftware aus.

Zur Bedienung verkneife ich mir hier Anmerkungen. Die sollte so intuitiv sein wie Banane öffnen…

Partitionsverwaltung mit Kubuntu:

Kubuntu liefert ein eigenes Programm für die Verwaltung von Partitionen aus. Was soll ich dazu schreiben? Es ist nicht Gparted. Es wird anders bedient und fühlt sich anders an. Ich würde mir im Zweifel doch Gparted installieren und nutzen. Da weiß ich was ich habe, da kenne ich die Oberfläche.

Fazit:

Abschließend bleibt festzuhalten…Kubuntu macht einiges anders, doch auch mit Kubuntu kann man vernünftig arbeiten. Mit der Zeit gewöhnt man sich sicher auch an viele Arbeitsabläufe und die doch etwas abweichende Bedienung (im Vergleich zu Ubuntu und Xubuntu).

Meine Empfehlung bleibt: Jeder Linux Einsteiger oder Umsteiger sollte sich die vier Ubuntu-Versionen anschauen und dann seine Wahl treffen – also Ubuntu, Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu. Wer dann immer noch nicht fündig geworden ist, der schaut sich Mint an und dann vielleicht noch Budgie. Wer dann noch nicht glücklich geworden ist…der schaut sich einfach noch alle anderen Linux-Versionen an und wird sicher auch irgendwann fündig…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 22. Februar 2019 um 10:58 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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