Shell Grundlagen – Teil 2

Montag 22. April 2019 von Torsten

In diesem Artikel werden weitere Shell Grundlagen beschrieben und Experimente durchgeführt…

Der sleep-Befehl:

  • sleep 10

Für etwa 10 Sekunden passiert nichts. Jeder braucht ja mal eine Pause – also auch die Shell.

Hallo Terminal – Der echo-Befehl:

  • echo Hallo Welt

Die einfache Textausgabe im Terminal ist schon bekannt, doch schrittweise kommen jetzt neue Befehle und Funktionen dazu…

  • w=Welt

Eine Variable mit dem Namen “w“ wird mit dem Wert “Welt“ gefüllt.

  • echo Hallo $w

Im echo-Befehl wird die zuvor gesetzte Variable “w“ mit vorangestelltem Dollarzeichen abgerufen. Der Inhalt, also der Wert der Variable ersetzt dann die Ausgabe.

  • echo Hallo ${w}enbummler

Die Ausgabe wird erweitert. Der Variablenname steht in geschweiften Klammern und die Erweiterung wird einfach direkt dahinter angehängt.

Experimente mit dem date-Befehl:

  • date

Wer mal im Terminal wissen will welches Datum gerade aktuell ist, dem hilft der date-Befehl.

  • export TZ=Asia/Tokyo
  • date

Jetzt wird per date-Befehl die Tokyo-Zeit angezeigt. Das Terminal wird so also zur Weltzeituhr. Wer das nicht cool findet hat selber Schuld…

  • unset TZ
  • date

Jetzt zeigt der date-Befehl wieder das lokale Datum und die lokale Zeit an.

Wer mehr als nur mit der japanischen Zeit experimentieren möchte, dem sei die Datei “usr/share/zoneinfo“ empfohlen. Dort finden sich die benötigten Ausdrücke für alle verfügbaren Zeitzonen…

Shell Variablen:

  • variable=text
  • echo $variable
  • export

Der export-Befehl macht die Shell-Variable zu einer Umgebungsvariable…

  • name=Hans
  • export name (Die Variable name ist nun Umgebungsvariable)

Experimente mit der history:

Mit den Cursortasten (hoch und runter) ist es möglich sich durch die bisherigen Terminalbefehle zu bewegen.

  • history

Shellskripte:

Statt nun alle Befehle in ein Terminal einzutippen, können die entsprechenden Kommandos auch in eine externe Datei geschrieben werden. Diese Datei wird dann über das Terminal ausgeführt und die Kommandos werden dann so angewendet als ob man sie in der Shell – also im Terminal eingegeben hat.

In die Datei abc.sh wird folgender Inhalt geschrieben: ls

Wurde die Datei ausführbar gemacht (per Kontextmenü Eigenschaften-Zugriffsrechte) kann sie mit folgendem Befehl im Terminal ausgeführt werden:

  • ./abc.sh

Auf die bin/sh Zeile kann hier also auch verzichtet werden – das ist aber kein guter Stil.

Alles weitere zum Thema Shellskripte gibt es in einer zukünftigen Artikelserie…

Vordergrund- und Hintergrundprozesse:

  • sleep 10
  • sleeo 10 &
  • fg
  • bg
  • jobs

Weitere Details zum Thema Prozeßverwaltung folgen in einem zukünftigen Artikel…

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 22. April 2019 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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