Hardware

Montag 1. Juli 2019 von Torsten

CPU, RAM, HDD, SSD und andere Hardware – darum geht es in diesem Artikel.

Terminalbefehle für Hardware-Infos:

  • lshw / sudo lshw (Motherboard, CPU und Hardware allgemein)
  • lspci (PCI Hardware)
  • lsusb (USB Hardware)
  • lscpu (CPU=Prozessor)

PCI Hardware:

  • lspci

Wer es noch ausführlicher braucht, sollte mal folgende Terminalbefehle ausprobieren:

  • lspci -v
  • lspci -t

USB:

USB steht für Universal Serial Bus und dient heute praktisch zum Anschluss aller externen Peripheriegeräte, die nicht drahtlos (über WLAN oder Bluetooth) angesprochen werden.

Infos zur USB Hardware bekommt man mit folgendem Terminalbefehl:

  • lsusb
  • lsusb -v
  • lsusb -t

Wer genauere Informationen zu den möglichen Steckverbindungen benötigt, sollte bei Wikipedia fündig werden > https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Hardware

Geräteeinbindung und Treiber:

Linux realisiert die Geräteeinbindung für eine Vielzahl von Geräten per ladbaren Modulen (Kernel Modulen). Diese ladbaren Module sind in Unterverzeichnissen von /lib/modules zu finden.

Einen Überblick über aktuell geladene Module gibt es mit folgendem Terminalbefehl:

  • lsmod

Infos zu einem Modul gibt es mit…:

  • modinfo MODUL

Um ein ladbares Modul manuell zu laden wird folgender Terminalbefehl benutzt:

  • modprobe MODUL

Praxisbeispiele:

  • lsmod
  • modinfo video

Per lsmod-Befehl verschaffen wir uns einen Überblick über die geladenen Module und beschaffen uns mit dem modinfo-Befehl für das Modul “video“ einige Daten…So erfahren wir etwa den Dateinamen und den Pfad des Moduls.

Die Modul-Datei “video.ko“ liegt beispielsweise im Ordner “/lib/modules/4.15.0-39-generic/kernel/drivers/acpi/“.

Mit folgendem Terminalbefehl ist es auch möglich ein Modul zu entfernen:

  • modprobe -r MODUL

Ohne Grund sollte man aber nicht einfach Module laden oder entfernen.

Die Datei etc/modules:

Möchte man ein Modul, welches der Kernel nicht automatisch mit lädt, beim Systemstart automatisch laden, so trägt man den Modulnamen einfach in die Datei /etc/modules ein.

Dazu öffnet man diese Datei mit einem Editor mit Root-Rechten und macht die entsprechenden Einträge, wobei pro Zeile nur ein Modulname eingetragen werden darf. Ab dem nächsten Systemstart werden alle Module (zusätzlich) geladen, die dort eingetragen sind.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 1. Juli 2019 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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