Speichermedien

Montag 8. Juli 2019 von Torsten

Festplatten (HDD‘s), SSD‘s und USB-Sticks – darum geht es in diesem Artikel, der den letzten Artikel zur Hardware fortsetzt…

Bussysteme für Massenspeicher:

  • IDE
  • ATA
  • SATA

IDE und ATA sind veraltet und sollen hier nicht mehr betrachtet werden.

Die moderne Schnittstelle ist SATA (Serial Advanced Technology Attachment) mit 6 GB/s (auch SATA/600 genannt).

Die Sache mit SCSI:

Das Small Computer System Interface oder kurz SCSI ist eine weitere Schnittstelle für die Verbindung und Datenübertragung zwischen Peripheriegeräten und Computern. Wer sich für Details interessiert findet diese im Wikipedia-Artikel zu SCSI.

Als Linux-Administrator sollte man auch über SCSI-Kenntnisse verfügen, selbst wenn man gar kein SCSI im System hat, denn aus der Sicht des Linux-Kerns werden neben SATA- viele USB- oder FireWire-Geräte wie SCSI-Geräte angesprochen und nutzen dieselbe Infrastruktur.

Partitionierung:

Über das Thema Partitionierung habe ich bereits einige Artikel geschrieben und möchte hier nicht alles wiederholen…

Ob nun eine Festplatte (HDD) oder eine SSD partitioniert wird, spielt für die Vorgehensweise keine Rolle. Die Partitionierung erfolgt für beide Speichermedien mit der Software “Gparted“ auf identische Art und Weise…

Bereits in früheren Artikeln habe ich die Partitionierung mit der Aufteilung eines Datenträgers in „Kuchenstücke“ beschrieben. So wie ein Kuchen in verschiedene Kuchenstücke aufgeteilt werden kann, wird ein Datenträger in verschiedene Partitionen eingeteilt.

Von guten Ratschlägen halte ich beim Thema Partitionierung übrigens sehr wenig. Jeder Nutzer sollte selber entscheiden was er möchte. Die grundlegende Vorgehensweise kann ja beschrieben werden. Aber die Anzahl der Partitionen und deren Größe – darüber kann man eigentlich keine seriöse objektive Auskunft geben – auch wenn das im Internet viele versuchen.

In den bereits verlinkten früheren Artikeln zu MBR und GPT habe ich auch einige Beispiele aufgezeigt. Teilweise betreibe ich System mit jeweils 16 GB für eine Linux-Version. Es ginge sicherlich sogar noch kleiner, doch das machte für mich bisher noch nie Sinn.

Die home-Partition und die Daten-Partition:

Die grundlegende Vorgehensweise wie man eine home-Partition und eine Daten-Partition anlegt findet sich in folgenden Artikeln:

Ob man die nun wirklich braucht, sollte jeder für sich entscheiden. Aus meinen bisherigen Erfahrungen würde ich die Daten-Partition vorziehen und auf eine eigene home-Partition verzichten.

Das Backup-Argument zieht für mich übrigens nicht, denn meine persönlichen Daten habe ich sowieso gesichert und immer im Blick. Die Konfigurationsdaten im home-Verzeichnis können auch nicht von mehreren Linux-Versionen eines Multiboot-Systems gemeinsam genutzt werden…Also dann lande ich doch meistens bei einer eigenen Daten-Partition.

USB-Stick mit Partitionen:

Bitte jetzt nicht die Sinnfrage stellen…Hier folgt nur die Erklärung wie man einen USB-Stick mit mehreren Partitionen ausstatten kann…

  • Gparted öffnen und USB-Stick auswählen (hier jetzt sdb)
  • Partition auswählen und als “gelöscht“ formatieren…
  • Partition 1 auf USB-Stick erstellen…
  • Partitionstabellentyp “msdos“ (entspricht dem MBR-Typ) auswählen…
  • Partition 1 per Schaltfläche erstellen mit beliebiger Größe…
  • Partition 2 per Schaltfläche erstellen mit restlicher Größe…
  • Vorgänge ausführen per Schaltfläche…

Das Ergebnis dieser Übung ist ein USB-Stick mit zwei Partitionen.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 8. Juli 2019 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

Kommentar schreiben