Artikel 400

Mittwoch 9. Juni 2021 von Torsten

Mit diesem Artikel sind es schon 400 Artikel die ich hier auf der LUG-Peine Webseite veröffentlicht habe. Es wird also Zeit für einen Rückblick…

Installation von Linux:

Den Betriebssystemwechsel zu Linux würde ich für Anfänger und Einsteiger immer noch über die Anwendungssoftware gestalten. Der Artikel vom 10. Juni 2017 ist somit immer noch aktuell.

Als Installationskandidaten würde ich mit heutigem Wissen bei Ubuntu in seinen verschiedenen Geschmacksrichtungen bleiben – also Ubuntu, Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu und auch Mint.

Als Partitionstabellentyp würde ich heute nur noch GPT nutzen. Die Artikel dazu finden sich unter der Überschrift GPT ohne UEFI und GPT mit UEFI.

Als Installationsmedium würde ich mich heute nur noch für einen USB-Stick und Ventoy entscheiden.

Zur Partitionierung nutze ich gerne das Bild eines Kuchens der in mehrere Kuchenstücke eingeteilt wird. Für die Partitionierung nutze ich gerne Gparted als Liveversion von DVD-R. Die Einteilung des Datenträgers (Festplatte oder SSD) sollte jeder selbst festlegen – da halte ich mich mit Empfehlungen zurück. Außer bei bestimmten Systempartitionen kann das ja auch jeder selber entscheiden. Hier gibt es meiner Ansicht nach kein richtig oder falsch…

Die Desktopumgebungen von Linux:

Nach der Installation gilt es sein System grundlegend kennenzulernen. Das erste was man wohl von seinem System zu Gesicht bekommt, ist der Desktop und die Desktopumgebung. Je nach Linuxversion hat man es mit Gnome (Ubuntu), KDE-Plasma (Kubuntu), LXQt (Lubuntu), XFCE (Xubuntu) oder Cinnamon (Mint) zu tun.

Die Dateimanager von Linux:

Für jede Desktopumgebung gibt es auch einen eigenen Dateimanager. Nautilus ist der Dateimanager für Ubuntu. Dolphin ist der Dateimanager von Kubuntu. PCManFM ist der Dateimanger von Lubuntu. Thunar ist der Dateimanager von Xubuntu. Nemo ist der Dateimanager von Mint Cinnamon. Caja ist der Dateimanager von Mint Mate.

Die Anwendungssoftware für Linux:

Als Webbrowser unter Linux bietet sich Firefox an und als Mailsoftware empfehle ich Thunderbird.

Mit Libre Office steht eine umfangreiche Softwaresammlung für viele Büroaufgaben zur Verfügung. Zur Textverarbeitung kann Writer genutzt werden und zur Tabellenkalkulation Calc.

Wenn es um Audio und Video geht – also einen Mediaplayer – gibt es für mich nur eine Empfehlung: VLC-Mediaplayer.

Wer sich mit Bildbearbeitung beschäftigt, der landet unter Linux schnell bei Gimp und bekommt meiner Ansicht nach eine echte Photoshop-Alternative.

Wer sich mit Videobearbeitung beschäftigt, der sollte sich mal OpenShot, Handbrake und DeVeDe anschauen.

Wer sich für Audiobearbeitung und Homerecording interessiert, findet unter Linux in Rosegarden auch eine Sequenzersoftware. Mit Hydrogen steht auch ein virtueller Drum-Sequenzer zur Verfügung. Wem es nur um Audiobearbeitung geht, der kommt wohl um Audacity nicht herum.

Zur Grafikbearbeitung sollen auch Programme wie Scribus, Inkscape und LibreCAD nicht unerwähnt bleiben.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 9. Juni 2021 um 08:00 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

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