Der VLC-Player ist ein Medienplayer und kann für die Wiedergabe von Audio und Video genutzt werden. Dieser Artikel soll einige interessante Grundfunktionen der Software vorstellen.

VLC – Der (fast) Allesfresser unter den Medienplayern:

Egal ob AAC, AC3/A52, ASF, AVI, DTS, FLAC, FLV, H. 264, MIDI, MKV, MOV, MPG, MPEG (ES, MP3, MP4, PS, PVA, TS), MXF, OGG, OGM, Raw DV, Real (RAM, RM, RMVB, RV), WAV, WMA, WMV, 3GP der VLC-Player kann sie abspielen. Vermutlich wäre es einfacher die Formate und Codecs aufzulisten die der VLC nicht abspielt. Ich kann mich aber einfach nicht erinnern, ob ich schon jemals eine Mediadatei nicht mit dem VLC abspielen konnte…

Grundkonfiguration für den VLC-Player:

Über den Menüpunkt WERKZEUGE geht es zu den EINSTELLUNGEN und dort kann man die gewünschten Grundkonfigurationen vornehmen.

Die nachfolgend vorgestellten Einstellungen sollen nur einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten geben.

Das “Media Change Popup“ stört mich irgendwie und wem es genauso geht, der wählt aus dem entsprechenden Dropdown einfach den Eintrag „Nie“ aus und wird nicht mehr belästigt nur weil ein Medienwechsel stattgefunden hat oder ein neuer Track gespielt wurde…

Interface “auto raising“ bedeutet, dass mit jedem neuen Track das Interface im Vordergrund erscheint und das ist noch nervoiger als das Media Change Popup und wird von mir ebenso abgeschaltet.

Instanzen sind eine tolle Sache beim VLC-Player. Je nach Situation macht beides Sinn und wird von mir auch ausgiebig genutzt. Grundkonfiguration sollte es wohl sein nur eine Instanz zu erlauben. Es kann dann nur ein Track gespielt werden und auch nur einer. Mehrere Instanzen zu erlauben macht aber Sinn, wenn man etwa ein stummgeschaltetes Video sehen möchte und mit einer zweiten Instanz eine Audiodatei hören möchte…Ja das macht manchmal Sinn und es ist auch für Überblendungen eine gute Option.

Weitere Einstellungen für die Instanzen und Wiedergabeliste sollte sich jeder bei Bedarf einfach selber erarbeiten…

Playlisten für den VLC-Player

Zum Abschluss möchte ich noch die Playlisten erwähnen. Eine einfache Textdatei mit den Pfadangaben zu den Audio- oder Video-Dateien ermöglicht es sich beliebige Playlisten zu erstellen. Statt also immer jede Mediadatei einzeln anzuklicken, kann man sich auch eine solche Playlist-Datei erstellen.

Mit einem einfachen Texteditor wie Mousepad unter Xubuntu oder Xed unter Mint werden einfach zeilenweise die Pfadangaben zu den gewünschten Dateien eingefügt und die Textdatei dann mit der Dateiendung “m3u“ abgespeichert.

Von Torsten