Im fünften und letzten Inkscape Workshop geht es um Filter und Rendering.

Experimente mit Filtern:

Bei diesem Thema wird das Eis richtig dünn und eigentlich kann ich nur eines empfehlen, die Filter einfach auszuprobieren…

Für die folgenden Experimente könnten verschiedene Objekte, Formen , Pfade und Text gezeichnet werden und die werden dann mit verschiedenen Filtern bearbeitet…

Filtereinstellungen merkt sich Inkscape übrigens nicht und deshalb können wir einfach wild drauflos experimentieren.

Wir erzeugen etwa ein Rechteck und wenden den ersten Filter aus dem Filter-Menü an und das ist der Filter “Anlagerungen > Auslaufende Farben“. Direkt danach nutzen wir den Filter “Flammen“.

Im Bearbeiten-Menü finden wir die Bearbeitungshistorie und können uns die einzelnen Schritte ansehen. Der letzte Bearbeitungsschritt kann zumindest immer per Bearbeiten-Menü rückgängig gemacht werden. Einzelne Filter können auch wahlweise eingeblendet oder ausgebelendet werden. Es scheint aber keine Möglichkeit zu geben, ausgewählte Filter direkt zu löschen. Wenn ich auf ein Objekt also drei Filter gesetzt habe, dann kann ich wohl nicht einfach nur den zweiten Filter löschen. Wer hier mehr weiß als ich, kann gerne einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen.

Filtereigenschaften:

Über den Filtereditor können für den jeweiligen Filter noch viele Eigenschaften im Detail eingestellt werden. Auch bei diesem Thema sollte einfach jeder experimentieren…

Rendering mit Inkscape:

Inkscape bietet im Erweiterungen-Menü unter “Rendern“ viele weitere Möglichkeiten die man auch ausgiebig testen sollte. Das Rendering-Werkzeug bietet einige komplexere geometrische Figuren und Objekte. Es können 3D Polyeder erzeugt werden oder eine Draht-Sphäre. Inkscape kann aber auch QR-Codes rendern oder Faltpläne für Schachteln und Gitterstrukturen. Es steht sogar eine Rendering-Funktion für Kalender zur Verfügung.

Von Torsten