Mit Mint Mate lernen wir in diesem Artikel nun nach Gnome, KDE, LXQt, XFCE und Cinnamon die sechste Desktopumgebung kennen…

Auf den ersten Blick sehen sich Mint Cinnamon und Mint Mate sehr ähnlich, doch im Detail gibt es einige Unterschiede.

Desktop Hintergrund:

Von Mint Mate werden Farben, Farbverläufe und Grafiken als Hintergrund unterstützt. Im Kontextmenü des Desktops findet man unter “Hintergrund des Schreibtisches ändern” die Erscheinungsbildeinstellungen“ und dort können auch verschiedene Design-Themen und Schriften eingestellt werden.

Die Taskleiste:

Standardmäßig befindet sich die Mate Taskleiste am untern Bildschirmrand.

Über Eigenschaften > Ausrichtung ist eine Positionierung an allen vier Seiten des Bildschirms möglich.Auch die Größe und der Hintergrund der Taskleiste lassen sich hier einstellen.

Im Kontextmenü der Taskleiste können über „zur Leiste hinzufügen“ weitere Elemente in die Taskleiste eingebaut werden.

Um die Elemente innerhalb der Taskleiste zu positionieren, kann das Kontextmenü des jeweiligen Symbols genutzt werden. Dort findet sich die Option „verschieben“.

Das Startmenü:

Beim Startmenü geht Mint Mate optisch in eine ähnliche Richtung wie Mint Cinnamon. Das Startmenü besteht aus drei Bereichen. Im ersten Bereich finden sich die Orte und das System. In der zweiten Spalte werden die Rubriken aufgelistet und im dritten Spaltenbereich werden die Anwendungen der ausgewählten Rubrik angezeigt.

Desktop Symbole:

Per Kontextmenü der Programmsymbole im Startmenü können auch Desktop-Symbole erstellt werden. „Zum Schreibtisch hinzufügen“ erstellt ein solches Desktop-Symbol. Per Kontextmenü des Desktops können außerdem Starter angelegt werden, doch dazu braucht es den exakten Befehl und wer den nicht kennt, der kann auch keine funktionsfähigen Starter erstellen.

Cinnamon oder Mate?

Cinnamon basiert ja auf Gnome 3 und Mate auf Gnome 2. Cinnamon wirkt dabei etwas moderner und bietet einige interessante Features. Allein von der Optik würde ich hier aber keine Entscheidung für oder gegen eine der beiden Desktopumgebungen treffen.

Von Torsten